Die Entstehung des Kongresszentrums Forum Brixen
Ein modernes Kulturhaus im Herzen von Südtirol
Sie kennen die Geschichte von Phönix aus der Asche? So ähnlich präsentierte sich das Forum Brixen im Jahr 2001, als die Stadtverwaltung das renovierte und teilweise um neue Strukturen erweiterte Ex-Gil-Gebäude den Bürgern zur 1.100-Jahr-Feier von Brixen schenkte.
Die Geschichte des Hauses in unmittelbarer Nähe der Altstadt reicht zurück in das Jahr 1933. Die Architekten Francesco Mansutti und Gino Miozzo aus Padua hatten es als Casa Balilla (Turnhalle der faschistischen Jugendorganisation/Gioventù Italiana del Littorio) projektiert. Im Stile des Rationalismus errichtet, bildete das GIL-Gebäude den ersten Kontrapunkt zum gewachsenen mittelalterlichen Kern von Brixen. Im Zusammenspiel mit den Gebäuden in der nahen Kreuzgasse entstand ein interessantes, in sich abgeschlossenes Quartier.

Doch als ungeliebtes Zeugnis einer ungeliebten Geschichte verwahrloste das Ex-GIL-Gelände über viele Jahre. Bis es die Gemeindeverwaltung von Brixen auf der Suche nach dem passenden Areal für ein Kulturzentrum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten 1993 für sich entdeckte. Das Architekturbüro "
Arch" (Colombi, De Dominicis, Dalsass), heute
Tauut (colombi, Pichler) ergänzte die denkmalgeschützte Bausubstanz mit zeitgemäßer Architektur aus Glas, Holz und Beton, mit dem Ziel, die Grundlage für ein
modernes Kulturhaus und Kongresszentrum zu schaffen.
Das multifunktionale Raumkonzept hat sich bewährt. An rund 300 Tagen im Jahr ist das Forum Brixen Austragungsort für Veranstaltungen aller Art: Theater- und Musicalaufführungen, Konzerte, Ball- und Tanzveranstaltungen, Firmenfeiern und Präsentationen, Filmfestivals, Seminare und Schulungen, Kongresse, Tagungen, Symposien und Workshops.
Die Kultur- und Kongressstruktur – im Besitz der
Gemeinde Brixen – wird heute von einer Gesellschaft geführt, an deren Spitze die geschäftsführende Präsidentin Silvia Zanotto und der Vizepräsident Roberto Palumbo stehen. Ein Verwaltungs- und Aufsichtsrat wacht über die Geschäftsgebaren. Zu den fest angestellten
Mitarbeitern des Veranstaltungshauses gehören zwei Koordinatorinnen, zwei Techniker und ein Hauswart.
Die Seminarräume im Forum Brixen SüdtirolDas Kulturzentrum Forum in der Bischofsstadt Brixen